Zubehör für Aktenvernichter

Aktenvernichtung gab es lange bevor die ersten elektronischen Aktenvernichter auf den Markt kamen. Früher handelte es sich um Feuerkörbe, worin die Akten einfach verbrannt wurden. Auch heute noch, kommt diese Art der Vernichtung zum Einsatz. Häufig in privaten Haushalten, in der kalten Jahreszeit, wenn sowieso eingeheizt wird. Somit erspart sich der Hausherr oder die Hausdame das Holz und kann die Dokumente als Brennware verwenden.

In Büros kommt dies kaum noch zum Einsatz, weil das Feuerrisiko zu groß ist und zu viel Schmutz entsteht. Aus diesem Grund wurden elektronische Aktenvernichter erschaffen, die einem die Arbeit abnehmen und die Dokumente sehr sauber schreddern.

Aktenvernichter sind genial, um Daten unleserlich zu machen

Die Aufgabe eines Aktenvernichters ist, dass dieser Dokumente in kleine Teile zerschneidet und sie nicht mehr lesbar sind. Nur die besten Puzzlefans der Welt würden es wohl schaffen, die Teile wieder richtig zusammenzufügen. Es gibt mittlerweile schon so gute Maschinen, die Papier sehr stark verkleinern. Diese haben die höchste Sicherheitsstufe und sind vor allem bei Geheimdienst beliebt. Einfache Aktenvernichter in der Sicherheitsstufe 1-3 weisen meist einen Streifenschnitt auf, bessere Geräte verwenden den Kreuzschnitt, wo auch horizontal geschnitten wir und die Dokumente noch schwerer lesbar sind.

Mittlerweile gibt es viele Geräte, die sogar Kreditkarten, DVDs, Cds und andere Plastikartikel schreddern können. Wer viele Cds oder alte Kundenkarten loswerden möchte, tut dies am besten mit einem Aktenvernichter. Danach sind sie auf jeden Fall unbrauchbar. Deswegen finden diese Geräte auch im privaten Umfeld gefallen.

Welche Sicherheitsstufe ist die passende?

Für den privaten Gebrauch genügt in der Regel ein Gerät in Sicherheitsstufe 1. Je vertraulicher die Daten, desto höher sollte die Sicherheitsstufe sein. Bei Papier LIEBL gibt es zahlreiche Geräte und Zubehör für den privaten Haushalt und fürs Büro. Unterschiede gibt es beispielsweise beim Fassungsvermögen.

Während es Geräte gibt, die nach einigen Blättern Papier voll sind, gibt es Maschinen, die tausende Dokumente schreddern und problemlos verarbeiten können. Zu den Aktenvernichtern gibt es ferner Beutel, die wie Staubsaugerbeutel agieren und sich austauschen beziehungsweise entleeren lassen. Das alles ist ebenso bei Papier LIEBL erhältlich. Bei Fragen stehen wir Ihnen hier gerne zur Verfügung.

Warum ist Aktenvernichtung so wichtig und warum kann man nicht einfach das Blatt Papier in kleine Stücke zerreißen? Wer die Zeit und Geduld hat, hat natürlich die Möglichkeit, Dokumente beispielsweise mit der Schere zu zerkleinern, nur handelt es sich dabei um eine mühsame Angelegenheit, die bei einigen hunderten Seiten doch mühsam wird.

Deswegen gibt es hochwertige Aktenvernichter, die einem diese Arbeit abnehmen. Wird ein Zettel nicht mehr benötigt, kommt dieser in das Gerät und schon ist die Sache erledigt. Der Vorteil von einem Aktenvernichter ist ferner, dass dieser das Papier so zerkleinert, dass es schier unmöglich ist, das Papier wieder wie ein Puzzle zusammenzufügen.

Beachte: Je höher die Sicherheitsstufe, desto kleiner sind die Papierstreifen am Ende. Es gibt außerdem zwei verschiedene Arten, den Streifenschnitt und den Kreuzschnitt. Letzteres ist noch sicherer, weil die Zettel noch kleiner zerstückelt wird und somit nicht lesbar sind.

Warum ist eine Aktenvernichtung notwendig?

Datenschutz wird großgeschrieben und manche Dokumente müssen vollkommen geheim zerkleinert werden. Zum einem gibt es Geheimdokumente, die an sich niemand zu Gesicht bekommen darf und in anderen Fällen Zettel, wo persönliche Daten draufstehen. Beispielsweise Rechnungen, die zwar nichts besonders sind, jedoch enthalten diese Kontodaten von Kunden oder ähnliches.

Ein einziger Zettel mit einer Kreditkartennummer kann zu einem Skandal führen, wenn beispielsweise eine Firma alte Kundendatenstammblätter vernichtet und nicht unkenntlich macht. Landen die Papiere im Altpapiermüll und kommen in falsche Hände, kann es zu Kreditkartenbetrug kommen. Das ist nur ein Beispiel von vielen.

Was sollten alles vernichtet werden?

Krankheitsverläufe, geheime Informationen über Prominente, Anwaltsgespräche und Patente. Seien es nur inoffizielle Notizen, bei manchen Dokumenten ist es wichtig, diese zu vernichten und mit einem Aktenvernichter ist das am schnellsten und genausten möglich.

Die Sicherheitsstufen und die Schnelligkeit sind nur zwei Gründe, warum sich Menschen für einen Aktenvernichter entscheiden. Werden Notizen nicht mehr benötigt, wandern diese einfach in das Gerät und der Zettel ist vernichtet. Das spart außerdem viel Platz in Sachen Altpapier und am Ende kommt es garantiert nicht zu einem Datenmissbrauch. Schließlich wurden alle Daten beseitigt und unkenntlich gemacht.

Die Aktenvernichtung ist nicht einheitlich geregelt, sondern in verschiedene Bereiche aufteilt. Es gibt auch nicht wirklich eine Pflicht der Aktenvernichtung in einem Gerät. Wer die Dokumente anders vernichten möchte, sodass der Sicherheitsstandard erfüllt ist, kann es auch auf andere Wege tun.

Beispielsweise Verbrennen oder ähnliches. Generell gilt für Unternehmen, dass Steuerunterlagen mindestens 10 Jahre aufbewahrt werden müssen. Wichtige Rechnungen sollte man auch als Privatperson einige Jahre zur Hand haben und Lohnbescheinigungen am besten bis zur Rente archivieren. Es ist immer gut, Nachweise zur Hand zu haben, weil sich Systeme doch irren können. Hat man die Zahlen noch auf einem Blatt Papier stehen, gilt dies auch als Beweismittel.

Die einzelnen Fristen im Überblick

Ebenso sollten Privatpersonen wie auch Firmen keine Kontoauszüge entsorgen, weil es immer zur Nachweispflicht kommen kann. Manchmal auch erst nach einigen Jahren. Gibt es einen Streit wegen einer offenen Rechnung, kann man beispielsweise anhand des Kontoauszuges nachweisen, dass man diese längst beglichen hat.

Für die katholische Kirche beispielsweise, gelten gesonderte Regeln. Diese muss bestimmte Dokumente an einem sicheren, geheimen Ort aufbewahren und darf diese nicht vernichten. Strafsachen, wo der Fall längst abgeschlossen ist oder wo der Angeklagte verstarb, werden ebenso vernichtet. An diesem Punkt gibt es einige Fristen einzuhalten, die von Branche zu Branche unterschiedlich sind.

Ärzte führen ihre Akten auch einige Jahre lang. Hier wird ein ausführliches Gespräch mit einem Rechtsanwalt empfohlen, der sich mit den Fristen perfekt auskennt. Auch Steuer- oder Wirtschaftsberater helfen hier gerne weiter. Wird beispielsweise eine Rechnung, worauf Kontonummer oder private Kundendaten stehen, doppelt ausgedruckt, darf diese sofort in den Aktenvernichter geworfen werden, ebenso Verträge die doch nicht zu Stande kamen und ähnliches.

Merke: Kontoauszüge, Verträge und wichtige Rechnungen am besten viele Jahre aufheben, bis die besagten Immobilien, Firmen und Co nicht mehr bestehen. Dann ist sichergestellt, dass die benötigten Unterlagen noch auffindbar sind und man kann immer Zahlungen nachweisen, falls es zu einem Rechtstreit kommt.

Bei der Aktenvernichtung gibt es fünf verschiedene Sicherheitsstufen Normen. die der Datensicherheit dienen. Die höchste wird selten verwendet, die meisten Geräte sind in der Sicherheitsstufe 2 und 3 anzutreffen. Ferner gibt es Hersteller, die eine Sicherheitsstufe 6 versprechen, wobei es hier keine DIN Norm gibt. Es soll lediglich dargestellt werden, dass die Geräte noch besser sind als in Stufe 5 erforderlich ist. Die anderen fünf Klassen der Aktenvernichter werden wie folgt eingeteilt:

Die Sicherheitsstufe 1 im Überblick:

Die erste Sicherheitsstufe wird für allgemeine Dokumente empfohlen. Jene, die einfach nur klein entsorgt werden sollen. Hier geht es nicht wirklich um Datenschutz, sondern um die Menge der Dokumente, die vernichtet werden soll. Wer beispielsweise Papierstreifen als Bastelmaterial oder Füllmaterial benötigt, kommt mit dieser Stufe am besten klar. Beim Streifenschnitt erreicht diese Stufe max. 12 mm Streifenbreite und 1000 mm² Partikelfläche beim Kreuzschnitt.

Die Sicherheitsstufe 2 im Überblick:

Die Sicherheitsstufe 2 wird bei Schriftgut empfohlen, welches als nicht besonders vertraulich eingestuft wurde. Es weist eine Streifenbreite von 6 mm und eine Partikelfläche von 400 mm² auf, dadurch ist sie schon deutlich kleiner als Sicherheitsstufe 1.

Die Sicherheitsstufe 3 im Überblick:

Diese Stufe wird bei vertraulichem Schriftgut empfohlen und wird standardmäßig in Unternehmen sehr häufig verwendet. Der Streifenschnitt darf höchstens 2 mm breit sein. Beim Kreuzschnitt darf das Papier nur auf 4 mm Breite und bei einer Partikelfläche auf 240 mm² kommen. Wird Kunststoff geschnitten, darf die Partikelfläche max. 1 mm² betragen.

Die Sicherheitsstufe 4 im Überblick:

Die Sicherheitsstufe 4 wird bei sehr vertraulichem Schriftgut empfehlen. Der Kreuzschnitt weist hier max. eine Breite von 2 mm und eine Länge von 15 mm auf. Ergibt somit eine Partikelfläche von 30 mm².

Die Sicherheitsstufe 5 im Überblick:

Diese Sicherheitsstufe ist die höchste DIN Sicherheitsstufe und weist die höchsten Sicherheitsanforderungen auf. Beim Kreuzschnitt darf hier höchstens eine Breite von 0,8 mm entstehen und eine Partikellänge von 15 mm. Bei Kunststoffen (z.B. Mikrofilm) gelten max. 0,2 mm² Partikelfläche.

Die Sicherheitsstufe 6 im Überblick:

Diese ist nur für den Geheimdienst interessant und wird keiner NORM zugeordnet. Der Kreuzschnitt liegt hier bei max. 1,0 mm Breite und bei 5,0 mm Breite – Werte, die in der Realität niemand so wirklich benötigt.

Weitere Informationen zu den Sicherheitsstufen

Beim Kauf ist zu beachten, dass ein A4-Blätter-Aktenvernichter oft eine höhere Sicherheitsstufe aufweist als bei Endlospapier. Man sollte sich im Vorfeld gut damit auseinandersetzen und in Ruhe überlegen, welches Gerät den eigenen Anforderungen entspricht. Je vertrauter die Daten, desto höher sollte die Sicherheitsstufe sein. Gerne berät Sie hier auch unser Mitarbeiter.

Ab wann lohnt sich eine Aktenvernichtung und ist sie eigentlich Pflicht? Eine Pflicht, Akten zu vernichten, gibt es in Papierform nicht. Jedoch bei Dateien, die sich auf dem Computer oder im Internet befinden. Bei der Aktenvernichtung geht es weniger um Pflicht, sondern um Sorgfalt für sich selbst und das Unternehmen. Schließlich möchte niemand, dass private bzw. vertrauliche Dateien in die Öffentlichkeit gelangen. Das fängt bereits bei einem einzigen Kontoauszug an. Jemand der diesen bloß in die Altpapiertone wirft, riskiert einiges.

Abgesehen davon, dass der Kontostand plötzlich für jeden zugänglich ist, können Betrüger die Kontonummer und Bankleitzahl verwenden, die ebenso auf dem Auszug vermerkt sind. Per Lastschrift und Co ist das durchaus möglich. Wobei es hier natürlich auch Schutzmöglichkeiten gibt. Bei Kreditkartennummern wird es schwieriger, weil hier eine Rückbuchung quasi unmöglich ist. Bei Privatpersonen sind es meistens solche Daten, die in falsche Hände geraten können, bei Firmen ist die Aktenvernichtung noch wichtiger, da hier bei der Freigabe sensibler Daten sehr schnell Konkurrenten profitieren können. Wobei auch Personaldaten zu heiklen Vorkommnissen führen können.

Heikle Daten sollten Sie ordentlich entsorgen

Unternehmen, die mit heiklen Daten arbeiten, sollten im eigenen Interesse einen Aktenvernichter verwenden. Geraten gewisse Daten an die Öffentlichkeit und es kann nachgewiesen werden, dass es von diesem bestimmten Unternehmen kommt, wird das ziemlich teuer. Datenschutz wird ernstgenommen und jeder hat das Recht auf seine eigenen Daten.

Das gilt auch für Patientenakten. Werden diese nach der Archivierung vernichtet, dann nur durch einen Aktenvernichter, wobei es hier natürlich extra Vorschriften gibt, wie lange Dokumente aufbewahrt werden müssen. Ist die Frist abgelaufen, dann ab in den Aktenvernichter, weil sie damit unkenntlich gemacht werden können.

Das gilt für heikle Verträge, Kontoauszüge, Kontonummern, persönlichen Daten und vieles mehr. Alles was nicht an die Öffentlichkeit oder in falsche Hände geraten darf, gehört vernichtet. Natürlich könnte man den Zettel einfach in kleine Stücke zerreißen, wer jedoch mehrere tausend Dokumente hat, wird sich eher einem Aktenvernichter bedienen. Eine große Auswahl an Aktenvernichtern und Zubehör gibt es direkt bei Papier LIEBL, wo vor allem Klein- und Mittelbetriebe, wie auch Privatpersonen eine tolle Auswahl finden.

Aktenvernichtung ist in manchen Branchen unumgänglich und auch im privaten Bereich lohnt sich die Anschaffung eines Aktenvernichters, um heikle Daten und Informationen vor fremden Menschen zu schützen. Um den Aktenvernichter perfekt benutzen zu können, sollte man über das passende Zubehör nachdenken. Dazu gehören beispielsweise Rollen, um den Aktenvernichter bequem von A nach B zu rollen, aber auch der passende Auffangebhälter.

Ein Aktenvernichtungsgerät benötigt sonst kaum Zubehörteile, es sei denn, es handelt sich um tragbare Geräte, die zum Beispiel einen Akku benötigen. Außerdem gibt es kleine Geräte die sich an den Computer per USB anschließen lassen. In dem Fall können Kunden beispielsweise ein USB Kabel nachkaufen oder dieses mit einem Adapter in die Steckdose stecken – alle diese Geräte finden Sie übrigens auch in unserem gut sortierten Online Shop.

Für den normalen Einsatz werden kaum Zubehörteile benötigt, weil das Gerät bereits alles besitzt, was es braucht. Die Auffangbeutel erinnern ein wenig an einen Staubsaugerbeutel. Sind diese voll, müssen die Beutel natürlich ausgewechselt werden, weil die Aktenvernichtung sonst nicht weiter funktioniert. Dies sollte man unbedingt kontrollieren, nicht dass Akten im Gerät stecken bleibt und sich dann nur mühsam lösen lassen.

Große Aktenvernichter gehören auf Rollen

Je nach Gerätegröße gibt es natürlich auch verschiedene Zubehörteile, die den Alltag erleichtern. Wie beispielsweise Rollen oder Fronten, die den Aktenvernichter optimal im Büro integrieren. Rollen sind bei großen Geräten meistens im Lieferumfang enthalten. Hier muss sich niemand extra darum kümmern, außer es handelt sich um Ersatzteile. Wer noch Garantie auf das Gerät hat, kann sicherlich beim Hersteller Ersatzteile bestellen oder den Aktenvernichter zur Reparatur schicken. Bei Papier LIEBL gibt es eine große Auswahl an Aktenvernichter und an Aktenvernichter Beutel, die für den Alltag benötigt werden.

Papier LIEBL bietet Ihnen jede Menge Zubehör für Ihren Aktenvernichter

Bei Papier LIEBL gibt es neben unterschiedlicher Aktenvernichtungsgeräte auch Zubehörteile, die sich für dem Aktenvernichter verwenden lassen. Ein wichtiger Teil der bei hochwertigen Geräten nicht fehlen darf, ist der Auffangbeutel. In diesem werden die einzelnen Papierstreifen gesammelt und damit lassen sich diese optimal entsorgen. Er ist auch der meistverkaufte Artikel in diesem Bereich, wobei auch die Rollen und Akkus für die Vernichter der Akten immer beliebter werden.

Sollten Sie sich nicht sicher sein welches Zubehör zu Ihrem Gerät passt, können Sie gerne unseren Support kontaktieren.