Schnüre und Kordeln

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Welche Herstellerfirmen von Schnüren, Zwirnen und Kordeln gibt es?

In Deutschland gibt es zahlreiche Hersteller von Schnüren und Kordeln. Eine umfassende und finale Auflistung aller Hersteller ist aufgrund der großen Masse nicht möglich. Aus diesem Grund sollen nachfolgend ein paar wenige auserwählte Unternehmen vorgestellt werden.

Die Firma Reit Tex aus Österreich bietet in  Deutschland ihre Produkte an. Schnur oder Rundschnur sind im Sortiment des Unternehmens enthalten. Weitere Unternehmen die in diesem Bereich tätig sind, sind zum Beispiel die Firma PSP GmbH, die Firma Odenwald Chemie AG, die Firma M. Zilek GmbH, die Firma Ruther und Einekel KG, die Firma Schön GmbH und Co KG Industrietechnik sowie die Firma Reill und Reinecke Co GmbH.

Hier sind im Sortiment bei der zuletzt genannten Firma Gummiwaren aller Art, Moosgummi, Dichtungsmaterial, Profile und eben Schnüre und Kordeln enthalten. In diesem Zusammenhang ist noch die Firma Climax Fishingline zu erwähnen.

Climax Fishingline - bekanntester deutscher Hersteller

Das Unternehmen ist als deutscher Hersteller von diversen Schnüren und ähnlichen Produkten weltweit bekannt. Insbesondere bekannt ist die Firma aufgrund der Herstellung von geflochtenen und monofilen Angelschnüren. Insgesamt ist das Unternehmen bereits seit über 60 Jahren auf dem Markt erfolgreich tätig. Die Firma kann somit nicht nur auf eine über 60 jährige Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Fasern zurückgreifen, sondern auch auf eine langjährige Tradition zur Innovation.

Angelschnüre werden bei der Firma Climax Fishingline von Beginn an aus Kunstfasern gefertigt. Bereits seit 1940 produziert die Firma Angelschnüre. Kreativität und Leidenschaft zählen zu den Kernelementen des Unternehmens. Die Geschichte moderner Angelschnüre aus Kunstfasern kann man sehr schön anhand der historischen Entwicklung des Unternehmens Climax Fishingline herab leiten.

Hersteller von hochwertigen Kordeln

Weil es sich in diesem Artikel nicht nur um Schnüre, sondern auch um Kordeln geht, sollte man sich bezüglich der Herstellung von Kordeln genauer informieren. Kordeln wurden eingehend auf der dazugehörigen Seite für Kordeln beschrieben.

In diesem Zusammenhang ist ein mittelständisches Unternehmen aus Deutschland zu erwähnen, welches sich seit Jahren mit der Entwicklung, Herstellung und des Vertriebs von Kordeln beschäftigt.

Unternehmen Overmann GmbH -  Partner für Industrie und Handel

Die Firma Overmann GmbH beschäftigt sich nicht nur mit der Herstellung von Kordeln, sondern stellt auch Produkte wie zum Beispiel eine Vielzahl von Seilen und Schnüren für die Industrie, den Handel und das klassische Handwerk her. Gerade dieser Markt ist sehr schnelllebig und erfordert nicht nur viel Disziplin, sondern auch Eigenantrieb und Innovationsfähigkeit.

Vor allem sind im schnell wandelnden Markt aber Durchsetzungsvermögen und Elan erforderlich. Es erfordert weiterhin flexible Strategien, um am Markt bestehen zu können. Um hier erfolgreich zu sein, brauchen Handel und Industrie einen verlässlichen und kompetenten Partner. Diesen hat der Markt mit der Firma Overmann GmbH gewonnen. Das Unternehmen steht seit mittlerweile 150 Jahren für die erfolgreiche Herstellung und Vermarktung von Kordeln. Neben den äußerst qualitativ hochwertigen Produkten bietet die Firma Overmann GmbH ihren Kunden auch ein Höchstmaß an Flexibilität, Service und Zuverlässigkeit.

Zum Abschluss sei noch erwähnt, dass es neben den Herstellern auch wichtige Fachgeschäfte gibt, die ebenfalls mit qualifizierten Mitarbeitern und modernen Maschinen aufwarten. Die Firma Papier Liebl bietet ihre Leistungsfähigkeit stets im Sinn ihrer Kunden an.

Sollten Sie Fragen haben, so steht Ihnen das Team von Papier Liebl jederzeit gerne zur Verfügung.

Wozu braucht man Schnüre und Kordeln?

Ableitend von den obig aufgelisteten differenzierten Arten der verschiedenen Schnüre und Kordeln lässt sich der Nutzen der Schnüre und Kordeln sehr gut ableiten. Wie bereits oben angemerkt, lassen sich aus dem Begriff mehrere Zweckeigenschaften ableiten.

Wenn wir mit dem Zweck der Kordel beginnen, lassen sich folgende Einsatzgebiete bestimmen. In erster Linie kommt die Kordel bei der Verwendung von Kleidung zum Einsatz. So zum Beispiel wird sie sehr häufig als Gürtelersatz eingesetzt, zum Beispiel an Kutten. Neben dem Gürtelersatz nimmt die Kordel einen wichtigen Platz bei Uniformen ein.

Hier könnte als Beispiel die Kutte genannt werden. An der Uniform findet man Kordeln auch als Fangschnur, Achselschnur, Schützenschnur oder an den Schulterstücken der Uniform. Bei Mützen oder Hüten kommt die Kordel ebenso vor. Sehr bekannt ist auch der Einsatz bei Pullovern.

In der Freizeit und im Haushalt sind Kordeln oft zu finden

In der Praxis findet man die Kordel sehr oft bei Hüpf- oder Springseilstücken. So kommt sie letztlich beim Seilspringen zum Einsatz. Auch dient die Kordel als Gardinenschnur zum Zusammenraffen eines Vorhangs. Weitere Anwendungsgebiete sind Polstermöbel, die Buchbindung (bei der Verzierung an der bundseitigen Eckkante des Blocks) oder die Verwendung von Absperrseilen, im übertragenen Sinn auch Absperrband genannt.

Weit verbreitet auch die Anwendung als Angelschnur

Bei der Angelschnur handelt es sich um eine dünne, reißfeste Schnur zur Befestigung des Angelhakens. Er ist ein elementarer Bestandteil beim Angelsport. Hier werden Angelschnüre für die Verwendung an den Ruten in verschiedenen Längen auf einer Angelrolle verwendet. Es gibt unterschiedliche Ausgestaltungsvarianten, wobei die einfachste Variante jene ist, wo  die Schnur direkt an der Rute befestigt wird und somit auch kaum länger ist als die Rute selbst.

Der Einsatz ist aber wiederum abhängig von den oben beschriebenen unterschiedlichen Arten der Schnüre. So muss man zwischen den unterschiedlich verwendeten Fasern unterscheiden. Zum Beispiel werden monofile Schnüre für feinfaserige Produkte wie dem Pullover verwendet. Monofile Schnüre sind einfädelig und bestehen überwiegend aus dem Rohstoff Nylon. Man erkennt sie im Wasser kaum, sie nehmen im Vergleich zu mehrfaserigen Schnüren auch nur sehr wenig Wasser auf, sind aber umwelttechnisch bedenklich, weil sie nur unter bestimmten äußeren Bedingungen verrotten können.

Aus welchen Materialien sind Kordeln und Schnüre hergestellt?

Eine höhere Reißfestigkeit versprechen geflochtene Schnüre. Sie kommen aus diesem Grund dort zum Einsatz, wo ein erhöhtes Maß an Resistenz und Festigkeit erforderlich ist. Diese Art von Schnüren ist aus einer großen Vielzahl an Fasern hergestellt, die ineinander stark verflochten sind. In den Hauptmaterialien unterscheidet man sie nach der Zusammensetzung und Verwendung der Rohstoffe Spedra, Kevla und Dyneema.

Im Vergleich zu den oben genannten Varianten sind sie verrottungssicher, nehmen aber so viel Wasser auf, dass sie bei tiefen Temperaturen gefrieren können.

Auch diese Produkte gibt’s im guten Fachhandel zu kaufen. Die Firma Papier Liebl aus Bayern ist ein Anbieter dieser Produkte, die in diesem Artikel genannt werden. Seit über 75 Jahren bietet die Firma ihre Produkte in ganz Deutschland zur vollsten Zufriedenheit ihrer Kunden an.

Sie sind sich in der Thematik noch unsicher? Sprechen Sie doch einfach mit unserem Experten, der Ihnen gerne weiterhilft.

Welche Arten von Schnüren und Kordeln gibt es?

Bevor man die unterschiedlichen Arten von Schnüren beschreiben kann, muss zunächst eine begriffliche Abgrenzung bzw. Definition vorgenommen werden. Streng genommen lassen sich aber schon aus der begrifflichen Unterscheidung der verschiedenen Schnüre unterschiedliche Arten von Schnüren und Kordeln ableiten.

Die wohl am häufigsten vorkommende Schnur ist die Kordel. Streng genommen handelt es sich hier um eine direkte Unterordnung der Schnur, weil die Kordel als hochwertiger Mehrstufenzwirn aus Baumwolle oder Seide beschrieben wird.

Der Kordel kommt eigentlich aus dem Französischen

Wenn man den Begriff direkt übersetzt, handelt es sich streng genommen um ein kurzes oder dünnes Seil. Der Kordel besteht aus mehreren Garnen, welche ihrerseits gezwirnt auftreten. Es ist ein zusammen gezwirntes Mehrfachgarnstück.

Gefertigt wird eine Kordel aus den Rohstoffen Baumwolle, Seide oder auch Kunstseide. In seltenen Fällen können auch bestimmte Edelmetalle der Herstellung beigefügt werden. Aufgrund bestimmter Herstellungsprozesse sieht die Kordel einem Seil ähnlich. Allerdings ist ein Seil in seiner Länge unterschiedlich und somit wesentlich länger als eine Kordel.

Das Seil muss zudem eine erhöhte Tragfähigkeit haben, weshalb noch andere Rohstoffe beigemischt werden. Es handelt sich dabei um andere, sehr wertvollere Materialien. Werden Seile aus diesen Materialien gefertigt, kann der Herstellungsprozess durchaus sehr aufwendig werden.

Kordel ist nicht gleich Kordel

Die nächste Unterscheidungsart ist der Zwirn. Unter einem Zwirn versteht man eine Art linienförmige Textile. Sie besteht aus mehreren zusammengedrehten Garnen. Wer sich einen Zwirn einmal genauer ansieht bemerkt recht schnell, dass er eine wesentlich höhere Reißfestigkeit hat als ein Garn. Hergestellt wird ein Zwirn, indem zwei oder mehrere Einzelfäden oder mehrere Zwirne zusammengedreht werden.

Aus dem Zwirn lassen sich selbst eigene Arten ableiten. Zunächst einmal gibt es den sogenannten Popelinezwirn. Er wird auch als normaler Zwirn bezeichnet. Dieser wird so hergestellt, dass man zwei Einfachgarne solang zusammendreht, bis sich daraus der Zwirn ergibt. Allerdings können im Herstellungsprozess die Anzahl der Spinn- und Zwirndrehungen variieren.

Die Art und Weise wie Zwirn hergestellt wird, beeinflusst auch die Eigenschaften des Zwirns. Vielfach gibt es bei der Produktion einen großen Nachteil des sogenannten Schräglaufs (das ist der Fachjargon für den Drall, der sich durch die Herstellung ergeben kann) den man aber durch einen entsprechenden Schrägverzug des Garnes bei der Verarbeitung  verhindern kann. Es müssen hierfür lediglich Spinn- und Zwirntouren in einem ausgewogenen Verhältnis bestehen.

Weiterhin unterscheidet man den klassischen Nähfaden

Dieser ist dem Zwirn grundsätzlich sehr ähnlich, denn er besteht aus zwei, meist aber drei zusammengedrehten Einfachgarnen. Allerdings gibt es auch Umwindegarne, geflochtene Garne und Multifilamente, die vor allem industriell im Einsatz sind. Der Einsatz des Nähfadens ist unterschiedlich geschachtet, denn der eingesetzte Nähfadentyp und sein Material richten sich in erster Linie nach den gewünschten Optiken und den jeweiligen technischen Anforderungen. Unterschieden wird auch noch in dem sogenannten Voile.

Der Voile ist ein Gespinst das mit Hilfe des Zwirns in die gleiche Richtung gedreht wird. Im Resultat ist der Voile etwas kerniger.  Zu erwähnen wäre noch der Crepezwirn. Hier handelt es sich um sehr hoch gedrehte Zwirne.