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Paletten

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Wie werden Paletten eingesetzt?

Der Einsatz von Paletten unterliegt gesetzlichen Regelungen. Das beginnt bereits bei der Herstellung. Die bekannten Europaletten sind für eine mehrfache Verwendung vorgesehen und kommen in verschiedenen Bereichen zum Einsatz. Ihr hauptsächlicher Einsatzort sind die EU-Länder. Ihre Abmessungen und die Fertigung unterliegen Normen. Die am weitesten verbreitete Europalette misst 800 × 1200 × 144 mm und ist aus Holz hergestellt. Die dafür verwendeten Bretter – es sind 20 an der Zahl – haben eine Stärke zwischen 22 und 25 mm. Um sie miteinander zu verbinden, werden 78 Spezialnägel verwendet. Sie wurden geprüft und extra gekennzeichnet. Wie die insgesamt 98 Bauteile zu einer Europalette zusammengefügt werden, ist in der EN 13698-1 festgehalten. Basis der Europoolpaletten bildet ein 400 x 600 mm messendes Grundmodul. Aus ihm leiten sich alle weiteren Europoolpalettenvarianten ab.

Alternativen zur Europoolpalette

Viele Jahre lang hatte die Europoolpalette so etwas wie eine Monopolstellung. Ihren Ursprung hat sie in einem Anfang 1961 von mehreren europäischen Eisenbahnen abgeschlossenen Vertrag über die Verwendung einer standardisierten Tauschpalette für eine vereinfachte Transportabwicklung. Mit der voranschreitenden Globalisierung und der zunehmenden Verlagerung von Transportwegen ist diese Palettenform den heutigen Anforderungen nur noch teilweise gewachsen. Aufgrund dessen wurden Alternativen entwickelt. Einwegpaletten sind solche. Hergestellt werden Einwegpaletten aus Kunststoff, Wellpappe, Pressholz oder Vollholz. Vor allem im Export haben sie sich durchgesetzt. In Ländern außerhalb der EU gelten andere Vorschriften. Außerdem sind Europoolpaletten Bestandteil eines sogenannten Palettenpools und müssen stets innerhalb des jeweiligen Systems verbleiben. Da zahlreiche Länder die kostenintensive und zeitaufwändige Beteiligung an solchen Pools ablehnen, stoßen die Transportunternehmen außerhalb ihres jeweiligen Pooling-Systems auf große Schwierigkeiten. Einwegpaletten sind zumeist recycelbar und müssen lediglich vom Empfänger einer fachgerechten Entsorgung zugeführt werden. Diese Vorgehensweise ist wesentlich unproblematischer.

Schutz vor Erregern und Krankheiten gefordert

Aus Angst vor Erregern und Krankheiten haben viele Länder strenge Vorschriften für die Einfuhr von Waren erlassen. Einwegpaletten aus Kunststoff, Pressholz oder Wellpappe bieten Krankheitserregern keinen Nährboden und sind deshalb fast überall für den grenzüberschreitenden Warenverkehr zugelassen. Aus Vollholz gefertigte Paletten müssen einer speziellen Behandlung unterzogen werden. Das verursacht erneut Kosten und nimmt Zeit in Anspruch. Ein Großteil der Exporteure stellt deshalb vermehrt auf die Verwendung von entsprechenden Einwegpaletten um. Paletten aus Vollholz werden nicht nur aus hygienischen Gründen seltener. Europaletten können beispielsweise nicht in den weltweit genutzten ISO-Containern eingesetzt werden, weil ihre Maße eine optimale Auslastung eines solchen Containers nicht zulassen. Hier erlauben die Einwegpaletten aus Wellpappe, Pressholz oder Kunststoff einen weitaus größeren Spielraum. Sie werden in den vielfältigsten Abmessungen gefertigt. Als Beispiel soll die bei Papier Liebl im Sortiment enthaltene Inka-Palette aus Pressholz dienen. Sie ist in sechs Varianten verfügbar, enorm belastbar und trotzdem leicht. Die recycelbare Palette ist PEFC zertifiziert und hat dadurch auch eine hervorragende Umweltbilanz aufzuweisen. Die modernen Werkstoffe minimieren weiterhin die Verletzungsgefahr für den Verwender. Unter anderem splittern sie nicht.

Welche Paletten werden am häufigsten genutzt?

Paletten sollen den Transport und die Lagerung von Waren vereinfachen. Da jedes Transportgut andere Anforderungen stellt, es unterschiedliche Transportmittel gibt und zudem die einzelnen Länder verschiedene Vorschriften erlassen haben, sind mannigfache Palettenarten im Umlauf. Die bekannten Europaletten gehören zu den Mehrwegpaletten. Sie werden bevorzugt in EU-Ländern verwendet. Einwegpaletten erfreuen sich dagegen in den Ländern außerhalb der EU großer Beliebtheit. Der Einsatz von Paletten ist allgegenwärtig, dennoch gilt es einiges dabei zu beachten.

Im Export wird auf Einwegpaletten gesetzt

Exporteure bevorzugen häufig Einwegpaletten. Das hat mehrere Gründe. Zum einen haben viele Länder strenge Vorschriften erlassen, um das Einschleppen von Erregern und Krankheiten zu vermeiden, zum anderen ist die Verwendung von Einwegpaletten für Transportunternehmen mit einem wesentlich geringeren logistischen und finanziellen Aufwand verbunden. Mehrwegpaletten gehören einem sogenannten Palettenpool an. Über ihre gesamte Nutzungsdauer bleiben sie Bestandteil des jeweiligen Mehrwegsystems. Drei Systeme werden derzeit praktiziert:

  1. der Palettentausch
  2. der Palettenkauf
  3. das Mietpooling

Beim Tausch werden leere Paletten gegen volle getauscht. Ist dies aus finanziellen und zeitlichen Gründen nicht möglich ist, kann auf den Kauf der Paletten zurückgegriffen werden. Die Palette wird dabei zur Handelsware und ist sozusagen Bestandteil der Warenlieferung. Bei der Lieferung wird eine Verrechnung vorgenommen. Wird die Palette später weiterverkauft, also bei der Auslieferung von Waren an den nächsten weitergeben, erfolgt ebenfalls eine Verrechnung und zwar zum aktuellen Marktpreis. So werden die Paletten stets weiterverwendet und bewegen sich innerhalb des Mehrwegsystems. Bei der dritten Variante, dem Mietpooling, werden die Paletten gemietet. Die Paletten werden gegen ein Entgelt vom Vermieter für den Gebrauch beim Verwender bereitgestellt. Beide vereinbaren dafür einen sogenannten Freistellungsort, wo die Paletten abgeholt werden können. Werden diese nicht mehr gebraucht, gehen sie zurück an den Vermieter, der sie ebenfalls an diesem Ort wieder abholt.

Einwegpaletten entlasten die Unternehmen

Zahlreiche Länder außerhalb der EU lehnen das sogenannte Paletten-Pooling ab. Die Schweiz war hier Vorreiter und beendete im Jahre 2007 einen Palettenpool. Seitdem kommen vordergründig Einwegpaletten zum Einsatz. Das Betreiben von Palettenpools ist für die Transportunternehmen mit einem enormen Aufwand verbunden und oft problematisch. Durch das Austreten aus den Pooling-Systemen werden die Unternehmen entlastet. Einwegpaletten müssen lediglich fachgerecht entsorgt werden. Das ist die Aufgabe des Empfängers und gestaltet sich in der Regel ohne Probleme. Die Inka-Paletten aus dem Sortiment von Papier Liebl sind Einwegpaletten aus Pressholz. Damit sind sie für vielerlei Transportaufgaben geeignet. Pressholz erfüllt die Anforderungen einer phytosanitären Abfertigung von Waren und ist somit im Export verwendbar. In der 400 x 600 mm – Ausführung (Vierteleuromaß) ist eine solche Palette dynamisch bis 250 kg und statisch bis 750 kg belastbar. Dabei bringt sie selbst lediglich eine Masse von 2,5 kg mit. Die PEFC-zertifizierten Einwegpaletten sind recycelbar, ihre Entsorgung daher völlig problemlos. Da Einwegpaletten in den unterschiedlichsten Abmessungen hergestellt werden, können sie auf die jeweilige Erfordernisse angepasst werden. So sind sie etwa für eine optimale Ausnutzung der weltweit eingesetzten ISO-Container geeignet, weil sie auf das Maß der einzelnen Container zugeschnitten werden können.

Welche Arten von Paletten gibt es?

Für die Lagerung und den Transport vieler Waren werden Paletten eingesetzt. Es handelt sich um flache Konstruktionen aus Holz oder Kunststoff, auf denen größere Warenmengen gestapelt oder einzelne schwere Artikel gelagert, transportiert und/oder zusammengehalten werden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Einzelne kleinere Waren können mit Hilfe von Paletten wesentlich schneller und weniger aufwändig bearbeitet werden. Maschinen, große Bauteile oder ähnliches können durch die Verwendung von Paletten einfacher bewegt werden. Dafür werden sogenannte Flurfördergeräte verwendet. Gabelstapler und Hubwagen dürften die bekanntesten unter ihnen sein.

Einwegpaletten

Unterschieden wird zwischen Einweg- und Mehrwegpaletten. Wie der Name verrät, sind Einwegpaletten für den einmaligen Gebrauch vorgesehen. Sie werden vor allem im Export eingesetzt und sind aufgrund ihrer vorgesehenen Nutzungsdauer nicht lange haltbar. Für den Hersteller, Versender, Händler oder Transporteur sind diese Paletten Verbrauchsmaterial. Sie dienen lediglich dazu, das Versandgut verladbar zu machen und einen sicheren Transport zu ermöglichen. Nach der Ankunft beim Empfänger werden die Einwegpaletten von ihm entsorgt. Einwegpaletten werden aus folgenden Materialien hergestellt:

  • Holz
  • Pressholz
  • Kunststoff
  • Wellpappe

Ausführungen und Abmessungen variieren bei den Einwegplatten enorm. Häufige Maße sind das Halbeuromaß mit 800 mm × 600 mm, das Euromaß mit 1200 mm × 800 mm und das Containermaß mit 1140 mm × 1140 mm. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer Maße.

Mehrwegpaletten

Innerhalb Deutschlands wird zumeist auf mehrmals verwendbare Paletten, die Mehrwegpaletten, zurückgegriffen. Ihre Anfertigung erfolgt nach genauen Normen. Die bekannteste Mehrwegpalette ist die Europoolpalette, umgangssprachlich Europalette genannt. Sie wird nach der DIN EN 13698-1 gefertigt. Das übliche Maß einer solchen Palette beträgt 800 × 1200 × 144 mm. Gleichwohl gibt es abweichende Maße wie beispielsweise die sogenannten 1/4 Europoolpaletten, die 400 × 600 mm messen und damit die Anforderungen der Auto-Zulieferindustrie erfüllen.

Für jede 800 × 1200 × 144 mm – Europalette werden exakt 98 Teile verwendet. Die EN 13698-1 schreibt vor, dass für eine solche Palette 20 Holzbretter, die 22 bis 25 mm stark sind, mit genau 78 Spezialnägeln, die geprüft und entsprechend gekennzeichnet wurden, verbunden werden. Europaletten kommen unter den Namen LPR, EPAL, CHEP und WORLD in den Handel.

Einwegpaletten sind auf dem Vormarsch

Das Unternehmen Papier Liebl hat als Ausstatter für Industrie, Handel, Handwerk und Gewerbe ebenfalls Paletten in sein Produktsortiment aufgenommen. Es umfasst Inka-Paletten, Faserformpaletten und HDPE-Paletten. Ergänzt wird das Angebot durch Aufsatzrahmen, die aus den Paletten Transport- und Lagerkisten werden lassen. Ein Produkt sind die Leichtpaletten aus Kunststoff der Auer Packaging GmbH. Jene sind für den weltweiten Export geeignet. Sie können platzsparend ineinander gestapelt werden, haben ein geringes Eigengewicht von 3,5 kg und dennoch eine hohe Belastbarkeit.

Einwegpaletten haben den Vorteil, dass sie nicht in  das Mehrwegsystem zurückgeführt werden müssen. Außerdem sind Einwegplatten aus Kunststoff, Wellpappe oder Pressholz keine Überträger von Krankheiten oder Erregern. Zahlreiche Länder haben diesbezügliche Vorschriften erlassen, weshalb Exporte vermehrt auf Einwegpaletten aus diesen Materialien zurückgreifen.